12. Mai 2016

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen

Überladen...
Das ist das Gefühl.

Ein Akku, der ständig an der Stromquelle hängt.
Er ist längst voll, gut genährt mit Energie, Informationen zum verarbeiten
und Dingen zum abarbeiten.
Jeder kleine Luftraum wird sofort mit neuer Energie und Informationen gefüttert.
Es geht gut.
Positive Energie.
Die kann doch nicht schaden.

Ich werde darauf hin gewiesen.
Weise zurück.
Ein voller Akku ist doch was feines.
Immer voller Energie, die genutzt werden kann.
Viel schaffen.
Ausnutzen.
Noch mehr Informationen.
Gute Informationen!

Gut
Gut
Gut

PENG......
Der Akku hat ein Leck...
Es pfeift und zischt.
Dampf tritt aus.
Er war zu voll, hat die Menge nicht mehr zusammen halten können.

Ups...
Wieder nicht gemerkt, nicht für möglich gehalten.
Nicht geglaubt.

Und nun?
Erst einmal kurz sitzen bleiben.
Durchatmen.
Kurze Pause.
Die Dinge betrachten.
Sortieren.
Auf mich besinnen.
Prioritäten setzen.
Hinterfragen.
Aufmerksam sein.

Langsam wieder starten, mit Dingen die mein Akku fassen kann.
Und einem leeren Raum zum durchatmen.

21. April 2016

Hier und Jetzt

Heute ist ein guter Tag.

Es geht mir gut.

Ich habe geduscht.
Ich habe mir ein Kleid angezogen.
Ich fühle mich hübsch.
Ich fühle mich geliebt.
Ich liebe meinen Mann.
Ich bin stolz auf meinen Sohn.

Die Sonne scheint.
Ich konnte To-do's erledigen und von der langen Liste streichen.
Ich freue mich auf den Nachmittag.

Es geht mir gut.

Jede Woche kann sich das ändern.
Jeden Tag kann sich das ändern.
Jede Stunde kann sich das ändern.
Jede Minute kann sich das ändern.

Es kann die Angst und Ungewissheit zurück kehren.
Doch gerade jetzt in diesem einen Moment geht es mir gut.

Im Hier und Jetzt leben!





9. Januar 2016

offener Brief

Hallo meine Liebe! 

Ein kleiner Brief für dich:

Nimm dich doch bitte nicht immer so wichtig.
Es dreht sich nicht immer alles nur um dich.
Du bist ein Teil von mir, dass weiß und akzeptiere ich, keine Angst.
Aber du bist nur ein kleiner Teil, das musst DU lernen zu akzeptieren.
Du spielst in meinem Leben nicht die Hauptrolle.

Ich möchte dir auch einmal danken.
Durch dich habe ich gelernt aufmerksamer zu sein, zu reflektieren, zu hinterfragen und sich über das eigene Verhalten viele Gedanken zu machen.
Das ist wahrlich kein schlechter Charakterzug- Danke an dieser Stelle. 
Manch andere gehen emotional blind durch das Leben.

Doch Empathie hin oder her, zu viel ist auch nicht gesund und strengt mich auf Dauer wirklich an.
Ich möchte dir ja wirklich die gebürtige Aufmerksamkeit schenken, die du dir in den Jahren so mühsam erarbeitet hast.
Du sollst sie auch bekommen, bist ja schon was ganz besonderes.

Aber meine Liebe, auch wenn ich dich an dieser Stelle einmal enttäuschen muss.
Du bist der Nabel der Welt!
Ich bin der Bestimmer in diesem Spiel, denn es ist meines.