Fühle ich mich von jemandem verletzt oder persönlich angegriffen
muss ich etwas an meiner eigenen Einstellung ändern um etwas zu verändern.
Ich kann sauer sein,
ich kann verletzt sein,
ich kann mich ärgern,
ich kann traurig sein,
ich kann meinen Unmut kundtun,
ich kann schmollen.
Doch damit werde ich mein Gegenüber nicht ändern.
Ich muss mein Gegenüber auch nicht ändern.
Vielleicht darf ich mein Gegenüber auch gar nicht verändern.
Ich muss meine Erwartung an die Person verändern.
Erwarte ich ein Verhalten, dass gar nicht geleistet werden kann,
gibt es ja nur die Möglichkeit enttäuscht zu werden.
Das ist selbstgemachtes Leid.
Ich musste das neu erkennen.
Nun muss ich es umsetzen.
Ist verdammt schwer und manchmal auch nicht machbar.
2. Oktober 2017
4. September 2017
Ich habe, ich habe nicht, ich habe
Ich habe einen liebevollen Ehemann.
Ich habe wundervolle Kinder.
Ich habe ein Zuhause.
Ich habe einen tollen Garten.
Ich habe eine Familie.
Ich habe ein Auto.
Ich habe ein Fahrrad.
Ich habe Busverbindungen.
Ich habe Freunde.
Ich habe Ansprechpartner.
Ich habe Zeit.
Ich habe eine Therapeutin.
Ich habe ein Hobby.
Ich habe Geld.
Ich habe Whatsapp- Gruppen.
Ich habe ein Facebook- Profil.
Ich habe Babygruppen.
Und trotzdem gibt es Tage an denen fühle ich mich einsam, blind,
ohne Motivation,
ohne Freunde,
ohne Freude,
ohne ein Leben,
ohne Mut,
ohne Durchhaltevermögen,
ohne Kreativität,
ohne jegliche Möglichkeiten,
ohne Hunger,
ohne Wissensdurst.
Ich habe wundervolle Kinder.
Ich habe ein Zuhause.
Ich habe einen tollen Garten.
Ich habe eine Familie.
Ich habe ein Auto.
Ich habe ein Fahrrad.
Ich habe Busverbindungen.
Ich habe Freunde.
Ich habe Ansprechpartner.
Ich habe Zeit.
Ich habe eine Therapeutin.
Ich habe ein Hobby.
Ich habe Geld.
Ich habe Whatsapp- Gruppen.
Ich habe ein Facebook- Profil.
Ich habe Babygruppen.
Und trotzdem gibt es Tage an denen fühle ich mich einsam, blind,
ohne Motivation,
ohne Freunde,
ohne Freude,
ohne ein Leben,
ohne Mut,
ohne Durchhaltevermögen,
ohne Kreativität,
ohne jegliche Möglichkeiten,
ohne Hunger,
ohne Wissensdurst.
1. September 2017
nicht gut genug
Seit Tagen möchte ich schreiben.
Die Worte, die Sätze, die Gedanken in meinem Kopf auf Papier bringen,
um sie dann eventuell aus meinem Kopf zu bekommen.
Ich schaffe es nicht, denn ich habe Angst davor mich nicht richtig ausdrücken zu können,
nicht das schreiben zu können was ich denke und was ich fühle.
Ein altes Thema.
Die Angst etwas nicht gut zu machen.
Nicht gut genug.
Ich möchte sie niederschreiben und habe Hemmungen.
Ich bin verunsichert darüber was andere über diese Zeilen denken könnten, über mich denken könnten, über meine Gedanken.
Ja ich weiß, es sollte mir egal sein, denn ich schreibe für mich.
Ich schreibe damit es mir besser geht.
Aber es ist mir nicht egal.
Denn auch wenn nur eine andere Person, ob mir bekannt oder völlig fremd diesen Text lesen würde und denken würde:
"Was für ein Unsinn" oder "Wie schlecht geschrieben"
Dieser Gedanke ist schwer auszuhalten.
Mein Hals schnürt sich zu.
Die Luft wird dünn.
In diesem Moment bin ich wieder nicht gut genug.
Nicht gut genug zu schreiben.
Nicht gut genug etwas sinnvolles zu schreiben.
Meine Gedanken sind nicht gut.
Ich bin nicht gut.
Und nun habe ich es doch getan.
Geschrieben.
Und ich habe Angst, doch ich habe es getan.
Punkt.
Die Worte, die Sätze, die Gedanken in meinem Kopf auf Papier bringen,
um sie dann eventuell aus meinem Kopf zu bekommen.
Ich schaffe es nicht, denn ich habe Angst davor mich nicht richtig ausdrücken zu können,
nicht das schreiben zu können was ich denke und was ich fühle.
Ein altes Thema.
Die Angst etwas nicht gut zu machen.
Nicht gut genug.
Ich möchte sie niederschreiben und habe Hemmungen.
Ich bin verunsichert darüber was andere über diese Zeilen denken könnten, über mich denken könnten, über meine Gedanken.
Ja ich weiß, es sollte mir egal sein, denn ich schreibe für mich.
Ich schreibe damit es mir besser geht.
Aber es ist mir nicht egal.
Denn auch wenn nur eine andere Person, ob mir bekannt oder völlig fremd diesen Text lesen würde und denken würde:
"Was für ein Unsinn" oder "Wie schlecht geschrieben"
Dieser Gedanke ist schwer auszuhalten.
Mein Hals schnürt sich zu.
Die Luft wird dünn.
In diesem Moment bin ich wieder nicht gut genug.
Nicht gut genug zu schreiben.
Nicht gut genug etwas sinnvolles zu schreiben.
Meine Gedanken sind nicht gut.
Ich bin nicht gut.
Und nun habe ich es doch getan.
Geschrieben.
Und ich habe Angst, doch ich habe es getan.
Punkt.
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